DIE „VEGGIENALE & FAIRGOODS 2019“: ÖKO MEETS VEGAN

ODER: KLEINE VERÄNDERUNGEN KÖNNEN VIEL BEWIRKEN!

 

Auch wenn man darüber streiten kann, ob diese Protest-Aktion unbedingt während der Schulzeit stattfinden muss: Inhaltlich hat die nachfolgende Generation ja recht, wenn sie mit Demonstrationen unter dem Hashtag „FridaysForFuture“ auf die Straße geht. Die Ausbeutung unseres Planeten kann so nicht weitergehen, wir alle müssen umdenken! Allerdings ist es gleichermaßen leicht wie unbefriedigend, gegen etwas zu sein… Viel konstruktiver ist es doch, für etwas zu sein, was man bestenfalls auch noch im eigenen Alltag umsetzen kann. Dafür braucht es natürlich Ideen und Konzepte. Aber man muss das Rad nicht mühsam neu erfinden – Ideen gibt es schon, wie ich auf der „Veggienale & Fairgoods 2019“ im Münster Congress Centrum Halle Münsterland feststellen konnte:

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POTT´S BRAUEREI – EIN FAMILIENUNTERNEHMEN ZWISCHEN TRADITION UND INNOVATION

ODER: WIRD „CRAFT BIER“ DAS NEUE IN-GETRÄNK?

 

Als ich noch im Sauerland wohnte, hatte ich mal einen Nachbarn, der aus dem Münsterland zugezogen war. Eigentlich ein sehr unkomplizierter Mensch, doch wenn´s ans Feiern ging, bestand er hartnäckig darauf, die (doch vermeintlich guten!?) sauerländischen Brauereierzeugnisse zu verweigern und sein „Pott´s Landbier“ zu trinken. Alternativen gab´s nicht. Über solche Beharrlichkeit mag man sich nun wundern, oder auch nicht, jedenfalls war das mein Erstkontakt mit „Pott´s“. Ein paar Jahre ist das jetzt schon her, in der Geschichte der Brauerei ist das aber eher ein Wimpernschlag. Die feiert nämlich in diesem Jahr ihren 250. Geburtstag. Über eine derart lange Unternehmensgeschichte kann man wohl ganze Bücher schreiben… Das habe ich nicht vor. Daher beschränke ich mich auf die Innovationen, die die aktuelle und vorangegangene Generation des Familienunternehmens auf den Weg gebracht hat:

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ANTIQUARIAT SOLDER – HINTER DEN KULISSEN BEI „WILSBERG“

ODER: WENN DER EIGENE ARBEITSPLATZ ZUM DREHORT WIRD…

 

Ein Antiquar sitzt konzentriert inmitten der zehntausend Bücher seines Ladens und studiert seine neueste Errungenschaft: Ein kunstvoll gestaltetes Werk über den Möbelbau aus dem 18. Jahrhundert. Plötzlich hält eine ganze Flotte von Fahrzeugen inklusive 7,5-Tonner mit quietschenden Reifen direkt vor seinem Schaufenster und annähernd sechzig Leute springen heraus, bewaffnet mit Kamera, Mikrofon und jeder Menge anderer, teils skurril ausschauender Utensilien, und stürmen sein Antiquariat… Klingt nach dem Beginn eines guten Krimis, ist es auch. Aber anders, als du jetzt vielleicht denken magst:

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OLDNEWS ZEITUNGSZAUBER – AUS ALTPAPIER WIRD KUNST

ODER: UPCYCLING VOM FEINSTEN…

„Es war einmal ein Müller, der war arm, aber er hatte eine schöne Tochter. Nun traf es sich, dass er mit dem König zu sprechen kam, und um sich ein Ansehen zu geben, sagte er zu ihm: „Ich habe eine Tochter, die kann Stroh zu Gold spinnen.“ Der König sprach zum Müller: „Das ist eine Kunst, die mir wohl gefällt, wenn deine Tochter so geschickt ist, wie du sagst, so bring sie morgen in mein Schloss, da will ich sie auf die Probe stellen.“ So beginnt das Märchen „Rumpelstilzchen“. Kenner der Grimm´schen Märchensammlung wissen, dass es der Müllertochter mithilfe des besagten kleinen Männchens tatsächlich gelingt, ganze Berge von Stroh zu purem Gold zu spinnen. Warum ich das erzähle? Weil es gar kein Märchen ist, sondern eine wahre Geschichte, und die spielt mitten im Münsterland:

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EINE FRANZÖSISCHE BULLDOGGE EROBERT MÜNSTER

ODER: LOUIE UND DIE „LEEZENLIEBE“

 

Wuff, was bin froh, dass endlich wieder die Sonne scheint! Mein Frauchen Pia kennt nämlich überhaupt gar kein Erbarmen und läuft, auch wenn es noch so sehr regnet und stürmt, mit mir durch die Münsteraner Straßen. Nicht umsonst heißt es doch: „Bei dem Wetter schickt man keinen Hund vor die Tür!“. Ich jedenfalls mag´s gar nicht, wenn mein schönes, glänzendes Fell nass wird. Deswegen setze ich mich manchmal einfach ganz still hin, wenn´s losgehen soll. Achtzehn Kilo an einer Leine hinter sich herziehen kann Frauchen bestimmt auch nicht so viel Spaß machen!? Irgendwie hat sie es auch nicht verdient, dass ich immer so ein Sturkopf bin. Sie kann nämlich ganz außergewöhnlich schöne Sachen machen, bei denen ich der Star bin! Also, die Hinterbeine zusammengekniffen und den inneren Schweinehund (ja, auch Hunde haben den!) überwunden und eine Runde im Jogging-Tempo durchs sonnige Münster gedreht!

 

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ADVENTUREBOX – ABENTEUER IN MÜNSTER

ODER: DIE STADT SPIELERISCH ENTDECKEN…

 

Zweifelsohne, Münster hat schon was… All die verwinkelten Gassen und die zauberhaften Giebelhäuser, von denen keins dem anderen gleicht, urbane Kultur fernab von anonymer Großstadtmentalität, das zieht den erstmaligen Besucher gleich in seinen Bann. Eine Stimmung, die ich nicht durch die virtuelle Realität eines Blog-Posts transportieren kann, du musst sie schon selbst erleben. Aber wir alle kennen das: Besonders wenn man irgendwo neu ist, sieht man häufig den Wald vor lauter Bäumen kaum. Das ist dann der Moment, wo uns die virtuelle Realität dann doch unterstützen kann. Doch keine Angst – wir spielen nun nicht „Pokémon Go“, sondern entdecken die Abenteuer, die Münster ganz von sich selbst aus zu bieten hat:

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WIE DER SMILEY IN DIE „BÖMSKES“ KAM…

ODER: EIN URALTES HANDWERK NEU BELEBT

 

Bonbons mit filigranen, aufwendigen Mustern und Botschaften zu bestücken, das ist in Zeiten von 3D-Druckern wohl schon längst kein Problem mehr. Als technischer Laie habe ich häufig den Eindruck, eine Maschine könne einfach alles „ausspucken“, wenn man sie nur mit den passenden Rohstoffen befüllt und gleichzeitig die richtigen Knöpfchen drückt. Schon beeindruckend… Viel faszinierender finde ich allerdings, wenn Menschen das gleiche – oder ein besseres – Ergebnis herstellen und dabei ganz auf großes High-Tech verzichten. Für unser zauberhaftes „Smiley-Bömsken“ braucht es nämlich keine Maschine und nur wenige Werkzeuge, dafür aber ganz viel Know-how und die geschickten Hände der Bonbonmacher Peter Stöpel, Marina Föllmer und Timo Bernsmann:

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LECKER, GESUND UND VIELSEITIG – ZU BESUCH IN DER WALNUSS-MANUFAKTUR


ODER: HIER DREHT SICH ALLES UM DIE NUSS…

 

In der Weihnachtszeit sehr beliebt, ansonsten aber häufig unterschätzt: die Walnuss. Nicht umsonst brachten die alten Römer die ursprünglich in Mittelasien beheimatete Nuss mit über die Alpen. Schließlich steckt sie voller Vitamine, Mineralstoffe und Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die viel Kraft für die langen Märsche im rauen, germanischen Klima lieferten. Die Römer selbst konnten dank eines Herrn namens Arminius – oder besser bekannt als Hermann – im Münsterland nicht heimisch werden, die Walnuss hingegen schon. Und so kam es, dass auch der Großvater von Michael Irmen knapp zwei Jahrtausende später einen Walnussbaum in seinem Garten in Ascheberg-Davensberg pflanzte…

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„DIE GRÜNE SAMMLUNG“ – VORSÄTZE FÜR DAS NEUE JAHR


ODER: WAS BRIGITTE BORCHERS UND MICH VERBINDET

 

Hallo, ich bin Steffi. Und ich bin neu hier. Naja, so ganz stimmt das auch wieder nicht, weil ich nun schon ein paar Jahre im südlichsten Zipfel des Münsterlandes lebe. Aber bisher war ich eher Richtung Süden orientiert; nicht nur für www.zauberhaftes-sauerland.com bin ich nach wie vor sehr viel in meiner geliebten alten Heimat unterwegs. Das Münsterland hingegen ist für mich komplett unentdecktes Terrain geblieben, was es nun zu ändern gilt. Für 2019 habe ich mir vorgenommen, auch hier schöne Orte – gerne im Grünen – und wunderbare Menschen zu „sammeln“, um mir ein ganz eigenes Bild dieser Region zu zeichnen. Gerade in der Fremde ist es ja wichtig, auch etwas Vertrautes mitzunehmen. Und was könnte mir vertrauter sein, als Buchstaben, Wörter und Schrift!? Daher führt mich meine erste Reise direkt nach Münster ins Atelier von Brigitte Borchers. Die ist nämlich eine wahre Wort-Akrobatin – aber ganz anders, als du nun vielleicht denken magst:

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