QUINOA AUS DEM MÜNSTERLAND

ODER: HOF DRERUP UND DAS SUPERFOOD…

 

Agar Agar, Goji, Spirulina, Matcha, Chia oder Quinoa – na, hast du den Durchblick? Was klingt wie eine Inselgruppe im Pazifik, hat doch schließlich längst den Einzug ins Supermarkt-Regal geschafft! Doch was hat es mit diesem sogenannten „Superfood“ eigentlich auf sich? Genialer Marketing-Trick oder doch ganz schön super? Die Antwort darauf findest du – wo auch sonst!? – im Münsterland:

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DIE „LACKAFFEN“ SIND LOS!

ODER: VON DEN MUSKULÖSESTEN ZEIGEFINGERN MÜNSTERS…

 

Wie stellst du dir eigentlich einen Lackaffen vor? Aalglatter Typ, aufpolierte Maßschuhe, zurückgegeltes Haar? Besserwisserisch, arrogant, aufgeblasen? Überall schon gewesen, zu allem fähig, mit jedem bestens bekannt? Kann ich voll und ganz verstehen, denn die mittelhochdeutsche „Laffe“, aus der sich unser Lackaffe vermutlich entwickelte, war eine „große Lippe“. Und wer eine dicke Lippe riskiert… – du weißt schon! Aber ganz ehrlich: den echten „Lackaffen“ tust du mit deiner Einschätzung ganz schön unrecht:

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LARS BEUSKER – AUF AUGENHÖHE MIT WILDEN TIEREN

ODER: EIN KUNSTWERK VOLLER KUNSTWERKE…

 

Du schaust den größten Säugetieren der Welt direkt ins Auge… Du hältst den Atem an – so nah, so intensiv und ausdrucksstark ist die Begegnung! So, als würdest du direkt vor ihnen stehen… Zu deinem Glück sind es aber Tausende von Kilometern, die zwischen dir und dem tiefschwarzen Panther liegen, wenn du sein Bild in der „159.gallery“ in Oelde-Stromberg betrachtest. Denn ein echtes Zusammentreffen würde vermutlich dein Ende bedeuten… Der Wildlife-Fotograf Lars Beusker hingegen hat schon viele solcher faszinierenden Begegnungen unbeschadet überstanden, ja sogar genossen. Denn als einziger anerkannter Schüler des weltweit renommierten Kunstfotografen David Yarrow weiß er ganz genau, was er da tut, und wieviel er riskieren kann:

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BONSAI ZENTRUM MÜNSTERLAND – KLEINE BÄUME GANZ GROß!

ODER: BEGLEITER FÜR´S LEBEN…

 

Besser die Finger davon lassen! Das denkst du bestimmt auch, seitdem der Bonsai auf deiner Fensterbank nur wenige Monate, nachdem du ihn geschenkt bekommen hast, plötzlich alle Blätter abgeworfen hat, und trotz des Wechsels der Jahreszeiten keine neuen gewachsen sind!? Es ist schwer, sich diesen durchaus schmerzhaften Verlust einzugestehen; ich habe den toten Baum noch einige Zeit stehen lassen, in der Hoffnung, dass sich da vielleicht doch noch irgendwann was tut. Inzwischen ist er fort – ich bin darüber hinweg, und das „Baum-in-der-Schale“-Fieber hat mich wieder gepackt… Aber ich möchte nicht die gleichen Fehler wie beim letzten Mal machen! Doch was habe ich denn überhaupt falsch gemacht? Um das herauszufinden, habe ich Deutschlands größtes Bonsai-Zentrum besucht, was selbstverständlich im Münsterland liegt. Dort habe ich fünf todsichere Tipps bekommen, wie auch dein Baum zum lebenslangen Begleiter wird (und wenn du das schon weißt, kann ich dich vielleicht mit Fotos von ein paar besonders schönen Exemplaren begeistern):

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DAS „BEVERLAND GRUPPEN-RESORT“ – EINE WELT FÜR SICH…

ODER: DAS IST WIRKLICH MERK-WÜRDIG!

 

„Merk-würdig sein!“ – das ist das Motto von Dirk Boll und das ist ihm mit der Erfolgsgeschichte seines „BEVERLAND Gruppen-Resorts“ auch auf jeden Fall gelungen! Am Anfang dieser Geschichte steht nämlich ein Schüler aus Westbevern, der sich in der Messdienerarbeit engagiert; vorläufiger Höhepunkt ist ein Vier-Sterne-Hotel mit 62 unterschiedlichen Themenzimmern, gehobenem Á-la-carte-Restaurant und Outdoorcenter sowie ein Erlebnis-Hof und eigene Landwirtschaft. Zwischen diesen beiden Stationen eines Lebenslaufs liegen aber gerade mal 25 Jahre… Weil da vermutlich noch Einiges passieren wird, finde ich, dass wir uns den aktuellen Zwischenstand unbedingt mal merken sollten:

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DIE „FINNE BRAUEREI“ – BIO CRAFT BEER MIT MÜNSTERBEZUG

ODER: VON ALTEN UND NEUEN TRADITIONEN…

 

Na, wo hast du deine Ferien verbracht? Weit entfernte Länder besucht, spannende Kulturen entdeckt, unbekannte Sprachen gehört? Für mich ging´s dieses Mal nicht so weit weg; ich war viel in Münster unterwegs. Aber ich habe gar nichts vermisst, denn oftmals hatte ich tatsächlich den Eindruck, ich bin in einer ganz anderen Welt gelandet! Das war zum Beispiel so, als ich mal wieder auf dem Prinzipalmarkt stand – immer eine ganz zauberhafte, einzigartige Kulisse, trotz der vielen Touris überall (mich eingeschlossen) … Oder wenn ich den alteingesessenen Münsteranern mal genau zugehört habe: Wo bitte sonst fährt man hierzulande mit der „Leeze“? Zweifelsohne, Münster hat einige Alleinstellungsmerkmale, die die Stadt zu einer ganz besonderen machen! Und genau die möchte die „Finne Brauerei“ bewahren:

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SHERLOCK HOLMES UND DR. WATSON IN EINZIGARTIGER KULISSE

ODER: DIE FREILICHTSPIELE AUF DER BURGBÜHNE STROMBERG

 

Eine Leiche wird aus dem Wasser gezogen. Riesengroßer Trubel, die umstehenden Damen kreischen, zwei Männer nähern sich… Der eine beginnt direkt mit der Untersuchung des Toten, der andere zündet sich zunächst eine Zigarette an, während er sich einen Überblick über die Situation verschafft. Es sind Sherlock Holmes und Dr. Watson, das ist schnell auszumachen, doch die Kirche, zu deren Füßen sie stehen, ist nicht etwa der Big Ben, sondern die Wallfahrtkirche Heilig Kreuz in Oelde-Stromberg. Hat ihr neuester Fall sie etwa von der Themse direkt ins Münsterland geführt?

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WERDE ZUM ECHTEN „PRACHTBURSCHEN“!

ODER: EIN PFLEGESTUDIO NUR FÜR MÄNNER…

 

„Eine Frau hat zwei Lebensfragen: Was soll ich anziehen? Und was soll ich kochen?“ – Hach ja, wenn es doch nur noch so wäre wie in dieser alten Dr.Oetker-Werbung! Den ganzen Tag zwischen Schminktisch und Herd hin und her pendeln, aufwendig zurechtgemacht auf den viel beschäftigten Herrn des Hauses warten und ihm die Pantöffelchen bringen, wenn er sich nach Feierabend endlich die Ehre gibt… Abgesehen davon, dass der weibliche Tagesablauf sich bestimmt gar nicht so romantisch gestaltete wie in der Werbung, muss ich euch enttäuschen, liebe Männer, diese Zeiten sind endgültig vorbei! Wir haben den Herd verlassen und organisieren neben unserer eigenen Arbeit häufig auch noch den ganzen Haushalt nebenbei – top gestylt natürlich. Haben wir da nicht auch einen gepflegten Mann verdient?

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 NACHHALTIG EINKAUFEN IM „EINZELHANDEL ZUM WOHLFÜLLEN“

ODER: WIE FUNKTIONIERT EIGENTLICH „ZERO WASTE“?

 

Du möchtest endlich nicht mehr darüber diskutieren müssen, wer denn nun den Müll runterbringt? Das ist auch sicherlich ein angenehmer Nebeneffekt, aber allein diese Kleinigkeit wird dich wahrscheinlich nicht davon überzeugen, deinen gesamten Lebenswandel zu überdenken…!? Wie sieht´s aber aus, wenn du an den kürzlich vor der sardinischen Küste gestrandeten, toten Wal denkst, der 22 Kilogramm Plastik im Bauch hatte? An die vielen Tonnen Müll, der jährlich aus unseren Wäldern „geborgen“ werden? An Mikroplastik in deinen Kosmetikprodukten? Bekommt der „Zero-Waste“-Gedanke da nicht eine vollkommen neue Bedeutung? Aber „zero“ – das ist „null“… Bist du bereit, dein Leben komplett zu ändern, so dass das gelingen kann?

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„KÄPT´N PAULI“ UND IHRE CREW – ZU BESUCH IN DER „HAFENKÄSEREI“

ODER: MIT LIEBE GETOPFT!

 

Satte Almwiesen stehen in voller Blüte, zufriedene Milchkühe muhen, ein Bauer rollt ein hölzernes Fass aus der idyllischen Dorf-Molkerei – flimmer, rausch, reset, völlig falsches Bild! Nochmal auf Anfang: Die Südseite des Münsteraner Hafens gegenüber des hippen Kreativkais, stadtentwicklungstechnisch noch nicht ganz erschlossen, aber gerade komplett im Umbruch. Urbanes Flair, gepaart mit einer ordentlichen Portion Industrie-Charme, festzumachen nicht nur an „Elefant“, „Giraffe“ und „Schildkröte“… So, jetzt haben wir das richtige Setting: Es kann losgehen!

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„ALOHA POKE MÜNSTER“ – GENIESSEN AUF HAWAIIANISCH!

ODER: FEEL FRESH FOOD!

 

Warst du letztens auch mal wieder total frustriert, weil du stundenlang in der Küche standest, und dein leckeres Essen anschließend wortwörtlich zerlegt wurde? Hat sich Jemand die Rosinen rausgepickt, weil er die besonders gern oder eben gar nicht mochte? Hat der Vegetarier den Fleischanteil im Menü verschmäht und der Laktoseintolerante über den Schuss Sahne in der Sauce genörgelt? Bei allem Verständnis für sämtliche Unverträglichkeiten: Das ist auch echt nervig! Wie praktisch wäre es da doch, ein Gericht zu kennen, das einfach Jedem schmeckt! Gibt´s nicht? Gibt´s doch:

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FRIEDERIKE AUSCHNER BRINGT DEN HUT IN DIE ZUKUNFT

ODER: MODISCHE KOPFBEDECKUNGEN MIT TRADITION AUS „SCHMEDES HUTATELIER“

 

Stell dir vor, du sitzt im Vorbereitungskurs auf die Meisterprüfung, willst mal eben deinen Sitznachbarn etwas fragen und stellst dann fest, dass du – bis auf den Prüfer – ganz allein da bist. So oder so ähnlich erging es tatsächlich Friederike Auschner, als sie im Mai die Meisterprüfung im „Modistenhandwerk“ ablegte. Mo…was? Man kann auch „Hutmacherin“ sagen, aber die offizielle Bezeichnung „Modistin“ gefällt auch mir besser, denn bei meinem Besuch in „Schmedes Hutatelier“ stellte ich fest, dass Hüte wirklich absolut in Mode sind! Klar, die fast 140-jährige Tradition des einzigen noch verbleibenden Modisten-Ateliers Münsters lässt Friederike nicht außer Acht, aber sie bringt auch immer wieder neue Kreationen auf die Köpfe:

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EIN KRASSES TEAM VON POWER-FRAUEN: DAS DANCE DEPARTEMENT STROMBERG

ODER: WE DANCE AS GOOD AS WE WANT!

 

Noch heute habe ich es als eines der schlimmsten Traumata meiner Jugend im Ohr: Zwei, drei, Cha-Cha-Cha! Zehn grausame Doppelstunden mit einem ständig korrigierend eingreifenden, schon dezent ergrauten Tanzlehrer in der Schützenhalle meines Heimatdorfes. Ja, es war wirklich so fruchtbar, wie es klingt. Seitdem weiß ich: Tanzen ist so überhaupt nicht mein Ding! Kein Rhythmus im Blut, mangelnde Körperkoordination und Beweglichkeit, wahrscheinlich liegts daran (Taktgefühl im übertragenen Sinne habe ich aber durchaus!)!? Und bestimmt hätte ich nie wieder in meinem ganzen Leben eine Tanzschule betreten, wenn ich nicht meine Blogs gestartet hätte… Um dir die ganze Vielfalt des zauberhaften Münsterlandes zu zeigen, muss ich doch auch mal über meinen Tellerrand hinausschauen, oder? Also habe ich Magda in ihrem „Dance Departement“ in Oelde-Stromberg besucht und festgestellt: Ein Besuch in der Tanzschule kann auch gaaaaaaanz entspannend sein:

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IMKEREI DOMKE – EIN REFUGIUM FÜR DIE BIENEN

ODER: TU WENIG UND BEKOMM VIEL ZURÜCK!

 

Was würdest du eigentlich von einer Gesellschaft halten, die freiwilligen, kostenlosen Arbeitern, die für sie freudig lebenswichtige Aufgaben erfüllen, nicht nur das Leben schwer macht, sondern diese willigen Helfer auch noch in Ihrer Existenz bedroht? Wahrscheinlich ebenso wenig wie ich. Das klingt doch absolut verrückt! Aber: Ausgerechnet wir sind diese wahnsinnige Gesellschaft, und die nicht nur sprichwörtlich fleißigen Bienchen unsere kostenlosen Arbeiter, denen wir das Leben unnötig schwer machen… Vielleicht hast du zum Frühstück auch ein Brötchen mit Honig gegessen und dabei ganz direkt von den Bienen profitiert, womöglich auch an sie gedacht. Viel wahrscheinlicher hast du aber ein Marmeladenbutter gemampft und natürlich nicht an Bienen gedacht, obwohl sowohl der Raps vom Öl im Brötchen als auch die Erdbeeren in der Marmelade direkt von den summenden Insekten bestäubt wurden, und du ohne sie vielleicht gar nichts zu essen gehabt hättest. Ich muss zugeben, vor meinem Besuch bei der „Imkerei Domke“ in Wadersloh-Diestedde war mir die Bedeutung der Bienen auch nicht völlig bewusst. Ich hatte nur gehört, dass die Versiegelung der Flächen und der Einsatz von Pestiziden ihnen das Leben schwer machen.

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DÜLMENER WILDPFERDE – INMITTEN DER HERDE

ODER: WIE DAS PFERD IN UNSER LANDESWAPPEN KAM…

 

Zuerst sind sie richtig sauer gewesen… Auf Geheiß der preußischen Regierung hatte der Graf von Spee 1.200 Mülheimer und 700 Duisburger zwangsverpflichtet, die Treiber bei der letzten großen Wildpferdejagd in Westfalen zu stellen. Schließlich ließen sie sich dann aber überzeugen, denn die freilaufenden Pferde verursachten enorme Schäden auf den Feldern und Äckern. Und so zogen insgesamt 2.600 Mann bewaffnet mit Trommeln, Hörnern und Rasseln an einem kalten Dezembermorgen 1814 aus in den Duisburger Wald und fingen die verbleibenden 256 Wildpferde ein. Es war vollbracht, der Mensch hatte den kompletten Lebensraum des Wildpferdes für sich erobert! Den kompletten Lebensraum? Nein! Eine unbeugsame Herde hörte nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten (oder wurde sie schlichtweg vergessen?):

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