SHERLOCK HOLMES UND DR. WATSON IN EINZIGARTIGER KULISSE

ODER: DIE FREILICHTSPIELE AUF DER BURGBÜHNE STROMBERG

 

Eine Leiche wird aus dem Wasser gezogen. Riesengroßer Trubel, die umstehenden Damen kreischen, zwei Männer nähern sich… Der eine beginnt direkt mit der Untersuchung des Toten, der andere zündet sich zunächst eine Zigarette an, während er sich einen Überblick über die Situation verschafft. Es sind Sherlock Holmes und Dr. Watson, das ist schnell auszumachen, doch die Kirche, zu deren Füßen sie stehen, ist nicht etwa der Big Ben, sondern die Wallfahrtkirche Heilig Kreuz in Oelde-Stromberg. Hat ihr neuester Fall sie etwa von der Themse direkt ins Münsterland geführt?

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FRIEDERIKE AUSCHNER BRINGT DEN HUT IN DIE ZUKUNFT

ODER: MODISCHE KOPFBEDECKUNGEN MIT TRADITION AUS „SCHMEDES HUTATELIER“

 

Stell dir vor, du sitzt im Vorbereitungskurs auf die Meisterprüfung, willst mal eben deinen Sitznachbarn etwas fragen und stellst dann fest, dass du – bis auf den Prüfer – ganz allein da bist. So oder so ähnlich erging es tatsächlich Friederike Auschner, als sie im Mai die Meisterprüfung im „Modistenhandwerk“ ablegte. Mo…was? Man kann auch „Hutmacherin“ sagen, aber die offizielle Bezeichnung „Modistin“ gefällt auch mir besser, denn bei meinem Besuch in „Schmedes Hutatelier“ stellte ich fest, dass Hüte wirklich absolut in Mode sind! Klar, die fast 140-jährige Tradition des einzigen noch verbleibenden Modisten-Ateliers Münsters lässt Friederike nicht außer Acht, aber sie bringt auch immer wieder neue Kreationen auf die Köpfe:

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EIN KRASSES TEAM VON POWER-FRAUEN: DAS DANCE DEPARTEMENT STROMBERG

ODER: WE DANCE AS GOOD AS WE WANT!

 

Noch heute habe ich es als eines der schlimmsten Traumata meiner Jugend im Ohr: Zwei, drei, Cha-Cha-Cha! Zehn grausame Doppelstunden mit einem ständig korrigierend eingreifenden, schon dezent ergrauten Tanzlehrer in der Schützenhalle meines Heimatdorfes. Ja, es war wirklich so fruchtbar, wie es klingt. Seitdem weiß ich: Tanzen ist so überhaupt nicht mein Ding! Kein Rhythmus im Blut, mangelnde Körperkoordination und Beweglichkeit, wahrscheinlich liegts daran (Taktgefühl im übertragenen Sinne habe ich aber durchaus!)!? Und bestimmt hätte ich nie wieder in meinem ganzen Leben eine Tanzschule betreten, wenn ich nicht meine Blogs gestartet hätte… Um dir die ganze Vielfalt des zauberhaften Münsterlandes zu zeigen, muss ich doch auch mal über meinen Tellerrand hinausschauen, oder? Also habe ich Magda in ihrem „Dance Departement“ in Oelde-Stromberg besucht und festgestellt: Ein Besuch in der Tanzschule kann auch gaaaaaaanz entspannend sein:

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„DIE TÜRMERIN VON MÜNSTER“ – EIN JOB MIT AUFSTIEGSCHANCEN

ODER: WAS ICH MIT GOETHE GEMEINSAM HABE…

 

Zum ersten Mal wollte ich einen Blog-Recherche-Termin nach wenigen Minuten abbrechen. Noch dazu einen, auf den ich mich schon lange gefreut hatte, weil er wirklich eine einzigartige Gelegenheit versprach: Ich durfte die Türmerin von Münster hoch oben in ihrer Türmerstube auf St. Lamberti besuchen. Dreihundert Stufen sind es bis dahin, um genau zu sein. Die ersten Beiden davon liegen noch draußen vor der kleinen Holztür neben dem Sandstein-Emblem, das den Türmer zeigt, und waren völlig problemlos zu bewältigen. Doch schon einige Dutzend weiter übermannte mich Panik; der beengte Aufgang und die Erinnerung daran, wie hoch die Lamberti-Kirche gerade noch von außen ausgesehen hatte, waren dann doch etwas viel für mich… Sollte es mich beruhigen, dass die Türmerin dann auch noch pünktlich um Viertel vor Neun zum Handy griff und die Feuerwehr darüber informierte, dass sie mit zwei Besuchern auf dem Turm ist? Oder, dass in den 90er-Jahren hier schon Höhenangst-Patienten behandelt wurden? Beides so gar nicht, aber letztendlich steckte mich Martje Saljés mutige Begeisterung doch an, und wir erklommen gemeinsam mit Reisebloggerin Rebecca Schirge den höchsten Punkt der Münsteraner Innenstadt:

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GUT GEBEETET IM „VIER-JAHRESZEITEN-PARK OELDE“

ODER: HOCH HINAUS UND TIEF ENTSPANNT!

 

Man kann immer nur die Spitze des Eisbergs sehen… Der Teil, der sich unter Wasser befindet, ist um ein Vielfaches größer. Den Passagieren der Titanic wurde das zum Verhängnis, mir hat es kürzlich eine riesengroße Überraschung bereitet! In letzter Zeit war ich häufiger mal am Eingang zum Vier-Jahreszeiten-Park in Oelde vorbeigefahren, hatte auch das Kindermuseum „KLIPP KLAPP“ aus der Ferne gesehen und mich dann entschlossen, mir mal anzusehen, was an diesem „Eisberg“ noch so alles dranhängt. So etwas hatte ich aber im knapp 30.000 Einwohner zählenden Oelde nun wirklich nicht erwartet: Vor mit breitete sich ein riesengroßer Park mit den vielfältigsten Freizeitmöglichkeiten für alle Generationen aus! Etwas viel für einen Blogpost, daher habe ich für dich nur einige Highlights in Bild und Text festgehalten:

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„WILSBERG“ – BACK IN TOWN!

ODER: LEONARD LANSINK ÜBER MÜNSTER, HUNDE UND DIE NEUEN FOLGEN…

Münsters Frauenstraße ist wieder einmal im Ausnahmezustand: Zeitweise wird sie ganz abgesperrt, dann herrscht reges Treiben, plötzlich wieder gespenstische Stille, eine Menschenmenge schaut derweil gebannt auf ein kleines Ladenlokal, das noch dazu anders aussieht als sonst, kurz gesagt: das „Wilsberg“-Team ist zurück in der Stadt! Als mir Michael Solder, dem das Antiquariat in Wirklichkeit gehört, im Februar berichtete, was während der Dreharbeiten in und vor seinem Laden passiert, stand für mich sofort fest, dass ich mir das ansehen musste. Und wer könnte mir mehr über „Wilsberg“ erzählen als Wilsberg selbst, Leonard Lansink:

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FRÜHLINGSGEFÜHLE AM TUTTENBROCKSEE

ODER: AM „TWIN CABLE“ ÜBER GLASKLARES WASSER

 

Es ist doch jedes Jahr das Gleiche: Kaum kitzeln die ersten wärmenden Strahlen auf der Nase, schaltet der ganze Körper direkt in einen komplett anderen Modus um und verlangt nach Sonne, Strand und Meer. Ich nehme an, das hat mit Hormonen zu tun. Oder Vitamin-D-Mangel nach dem langen Winter!? Jedenfalls scheint es natürlich zu sein, es wiederholt sich ja jährlich. Das Blöde daran ist allerdings, dass bis zum Jahresurlaub grad noch eine ganz schön lange Durststrecke vor uns liegt… Wie du die überbrücken kannst? Na, mit Sonne, Strand und Meer natürlich:

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ANTIQUARIAT SOLDER – HINTER DEN KULISSEN BEI „WILSBERG“

ODER: WENN DER EIGENE ARBEITSPLATZ ZUM DREHORT WIRD…

 

Ein Antiquar sitzt konzentriert inmitten der zehntausend Bücher seines Ladens und studiert seine neueste Errungenschaft: Ein kunstvoll gestaltetes Werk über den Möbelbau aus dem 18. Jahrhundert. Plötzlich hält eine ganze Flotte von Fahrzeugen inklusive 7,5-Tonner mit quietschenden Reifen direkt vor seinem Schaufenster und annähernd sechzig Leute springen heraus, bewaffnet mit Kamera, Mikrofon und jeder Menge anderer, teils skurril ausschauender Utensilien, und stürmen sein Antiquariat… Klingt nach dem Beginn eines guten Krimis, ist es auch. Aber anders, als du jetzt vielleicht denken magst:

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EINE FRANZÖSISCHE BULLDOGGE EROBERT MÜNSTER

ODER: LOUIE UND DIE „LEEZENLIEBE“

 

Wuff, was bin froh, dass endlich wieder die Sonne scheint! Mein Frauchen Pia kennt nämlich überhaupt gar kein Erbarmen und läuft, auch wenn es noch so sehr regnet und stürmt, mit mir durch die Münsteraner Straßen. Nicht umsonst heißt es doch: „Bei dem Wetter schickt man keinen Hund vor die Tür!“. Ich jedenfalls mag´s gar nicht, wenn mein schönes, glänzendes Fell nass wird. Deswegen setze ich mich manchmal einfach ganz still hin, wenn´s losgehen soll. Achtzehn Kilo an einer Leine hinter sich herziehen kann Frauchen bestimmt auch nicht so viel Spaß machen!? Irgendwie hat sie es auch nicht verdient, dass ich immer so ein Sturkopf bin. Sie kann nämlich ganz außergewöhnlich schöne Sachen machen, bei denen ich der Star bin! Also, die Hinterbeine zusammengekniffen und den inneren Schweinehund (ja, auch Hunde haben den!) überwunden und eine Runde im Jogging-Tempo durchs sonnige Münster gedreht!

 

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