70 JAHRE „OVERSCHMIDT“ AM AASEE

ODER: LIEBER PAARSCHIPPERN ALS PARSHIPPEN…

 

Ein frischer Wind fegt unter der Torminbrücke hindurch, pfeift durch die Aegidiistraße geradewegs Richtung Innenstadt und breitet sich dann als wohltuend kühles Lüftchen auf dem Domplatz aus. An heißen Sommertagen, an denen andere Städte unter angestauten, drückenden Luftmassen ächzen, wohl kaum zu unterschätzen… Doch wie kommt Münster trotz dichter Bebauung zu diesem Glück? Dazu müssen wir den Weg des Windes wieder zurückgehen und finden schon nach wenigen Minuten die Ursache für die Abkühlung: den Aasee, der im Südwesten unmittelbar an die Innenstadt angrenzt.

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IN DER KUNTERBUNTEN KINDERWELT BEI „COPPENRATH“ UND „DIE SPIEGELBURG“

ODER: BÜCHER UND MEHR AUS MÜNSTER…

 

Ich erlaube mir mal, dich am Anfang vor ein Rätsel zu stellen: Um welchen berühmten Münsteraner geht es hier? Es gibt Bücher über ihn in 30 Sprachen, zwei Kinofilme und sogar ein Musical! Er war in der ganzen Welt unterwegs und half Millionen von Kindern beim Einschlafen. Dieses Jahr feiert er seinen 25. Geburtstag, und hat sich in all diesen Jahren kein bisschen verändert. Verwirrt genug? Dann löse ich auf: es geht hier um den Hasen Felix. Wenn dir das immer noch nichts sagt, dann kann es sich wirklich nur noch um ein Generationsproblem handeln, denn wir „Ab-Mitte/Ende-80er“ sind doch alle mit ihm aufgewachsen…!?

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NIE WIEDER „BAD HAIR DAY“ – DER CALLIGRAPHY CUT

ODER: VOM MÜNSTERLAND BIS IN „DIE HÖHLE DER LÖWEN“

 

Als ich ins Münsterland zog, war ich auf der Suche nach einem neuen Friseur. Bei der Internetrecherche stieß ich recht schnell auf den Calligraphy Cut und seinen Erfinder Frank Brormann. Ein Haarschnitt mit einer Klinge, der mein doch eher feines Haar griffiger, voluminöser und glänzender machen sollte, das klang erstmal zu schön, um wahr zu sein… Mein erstes Mal hat mich dann gleich so überzeugt, dass seitdem keine Schere mehr an meine Haare gekommen ist, und es auch nie wieder wird! Für mich ist es immer noch ein kleines Wunder, dass das wirklich einen so gewaltigen Unterschied macht, mit welchem Werkzeug man schneidet. Daher war ich dann auch nicht so richtig überrascht, als Frank Brormann vor etwa einem halben Jahr plötzlich im Fernsehen auftauchte. Bei der Sendung „Die Höhle der Löwen“ räumte er richtig ab. Er kam, um einen Investor zu überzeugen, 500.000€ in seinen Calligraphen zu investieren, und bekam schließlich von zwei Löwenteams das Angebot von 1 Million Euro. Spätestens da wurde mir klar, dass der Calligraphy Cut nicht einfach nur endlich eine für mich passende Art des Haarschnitts ist, sondern eine Revolution des Haareschneidens. Als ich meinen Münsterland-Blog startete, stand für mich fest, dass ich Frank Brormann interviewen muss:

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