HERBST IM „HEIDEHOTEL WALDHÜTTE“

ODER: ABSEITS VON STRESS UND HEKTIK…

 

Ein Spaziergang durch eine verwunschene Parklandschaft, wohlige Wärme am knisternden Kamin, ein gutes Essen bei Kerzenschein – klingt nach genau der Form von Gemütlichkeit, die du gerade jetzt im Herbst brauchst!? Eine Auszeit vom Alltag, fernab des Stroms von Stress und Hektik, würde dir gut tun? Dann solltest du vielleicht mal etwas abseits der bekannten Pfade schauen, denn inmitten des Naturschutzgebietes Klatenberg bei Telgte liegt in malerischer Landschaft das „Heidehotel Waldhütte“, das dir all diese Wünsche erfüllen kann:

 

Ein Ort mit Geschichte…

 

Ich weiß, normalerweise fragt man eine Dame nicht nach ihrem Alter, aber als ich die Hotelinhaberin zum Gespräch traf, war ich derart überrascht, dass ich mal eine Ausnahme machen musste. Und ich hatte richtig gelegen; tatsächlich ist Ulrike Schütte erst 24 Jahre alt, lenkt seit fast vier Jahren die Geschicke des Traditionsbetriebs und blickt dabei auf eine lange Geschichte des Hauses zurück…

 

 

Wie der Name schon sagt, diente die kleine Hütte im Wald der Klatenberge zunächst als Unterschlupf für Wanderer und Jäger; ein Gemälde, das auch heute noch im Hotelrestaurant hängt, zeigt sie im Jahre 1914. Erst als Gastwirt Otto Süß Mitte der 30er-Jahre seine Gaststätte in Münster aufgab und mit der ganzen Familie nach Telgte zog, eröffnete hier eine kleine Speise- und Schankwirtschaft, später wurden auch die ersten Übernachtungsgäste empfangen. Die Waldhütte wuchs weiter, besonders auf die Gestaltung der Außenanlagen legte Otto Süß größten Wert. Anfang der 50er übernahmen seine Tochter Helma und ihr Mann Josef Altrogge das Anwesen, mit deren Tochter Sigrid Altrogge und ihrem Mann Gregor Joanning folgte der zweite Generationswechsel. Nach Sigrids Tod führte Gregor Joanning die Waldhütte bis zu seinem Ruhestand alleine; 2016 stand die Waldhütte zum Verkauf – eine Nachricht, die auch eine Familie im sächsischen Radebeul erreichte.

 

 

Dass Adolf Schütte auf den Verkauf der Waldhütte aufmerksam wurde, war kein Zufall; er selbst war in Telgte aufgewachsen, nach der Wende nach Radebeul gezogen und hatte sich schon länger gewünscht, mit seiner Familie in die Heimat zurückzukehren. Nun war der richtige Zeitpunkt gekommen – die Waldhütte kannte er noch von früher, kaufte das Anwesen mit acht Hektar Land und plante, die Verantwortung für den Hotel- und Restaurantbetrieb an seine Tochter Ulrike zu übertragen.

 

 

Ulrike war damals kaum volljährig, absolvierte ihre Ausbildung in dem Betrieb, der für diese Zeit noch verpachtet wurde, lernte die Erfordernisse der Hotellerie und Gastronomie von der Pike auf und übernahm das „Heidehotel Waldhütte“ zum 01. Januar 2019. Mit ihrer Familie wohnt sie direkt nebenan, kann sich jederzeit auf deren Unterstützung verlassen, aber sie kümmert sich eigenverantwortlich um das Haus, die Gäste und die Mitarbeiter und ist an den vielfältigen Aufgaben gewachsen. Nicht alles ist immer einfach, besonders der Lockdown und die damit verbundene Abwanderung des Personals, hat sie vor große Herausforderungen gestellt, doch sie lässt sich nicht unterkriegen; schließlich ist sie mit hundert Prozent Herzblut bei der Sache, und das ist auch wichtig, um dem inhabergeführten Hotel eine Seele einzuhauchen:

 

Typisch westfälisch

 

Ganz bewusst hat Ulrike Schütte am Grundkonzept des „Heidehotel Waldhütte“ nichts verändert. Das urgemütliche Landhaus mit Nebengebäuden und Stallungen, Holzvertäfelungen und jahrhundertealten Eichenbalken, handgeschmiedeten Leuchten und dem traditionellen westfälischen Kamin hat eine so besondere Atmosphäre, die unbedingt erhalten bleiben soll. So manch einer hat persönliche Erinnerungen an ganz besondere Momente, die er hier erlebt hat, so manch einer genießt die Wertbeständigkeit und Nostalgie.

 

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Typisch westfälisch kannst du auch im Restaurant, das nicht nur für Hotelgäste geöffnet ist, essen: Klassiker wie Hochzeitssuppe, Rindertafelspitz und Kalbsleber mit Apfelscheiben kannst du auf der Speisekarte der gehobenen Küche finden; daneben ganzjährig Wildgerichte und saisonale Spezialitäten wie Spargel, Pfifferlinge oder Kürbis sowie immer wieder neue kulinarische Kreationen.

 

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Die einzelnen Räumlichkeiten – der Heide-Saal, das Eichen-, Hermann-Löns- und Jagdzimmer – bieten Rückzugsmöglichkeiten für private Veranstaltungen oder Tagungen, die 29 Hotelzimmer mit Bauernhaus-Charme und Blick auf die hauseigene Parklandschaft jede Menge Platz für Ruhe und Entspannung.

 

 

Als Ausgangspunkt für Radtouren und Tagesausflüge eignet sich das genau zwischen Münster und Warendorf gelegene „Heidehotel Waldhütte“ perfekt, ebenso als Ausflugsziel, und zwar zu jeder Jahreszeit: Im Sommer kannst du es dir auf der weitläufigen Sonnenterrasse gemütlich machen, in der kalten Jahreszeit die einzigartige Atmosphäre des Hauses auf dich wirken lassen…

 

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Auch über Weihnachten und Silvester ist das Hotel geöffnet; von Ulrike Schütte festlich geschmückt, und mit einem Duft von Glühwein und Plätzchen in der Luft versprüht es genau das richtige Ambiente, um das Jahr gebührend ausklingen zu lassen… Und spätestens, wenn dann auch noch der erste Schnee rieselt, weißt du, warum sich Generationen von Menschen hier schon so wohl gefühlt haben und noch wohlfühlen werden!

 

 

Heidehotel Waldhütte, Im Klatenberg 19, 48291 Telgte

https://heidehotel-waldhuette.de/de/Start.html

https://www.facebook.com/HeidehotelWaldhuette/

https://www.instagram.com/heidehotelwaldhuette/

Die Bilder mit Ausnahme der Fotos von Ulrike Schütte und den Gasträumen wurden mit freundlicher Unterstützung von Ulrike Schütte zur Verfügung gestellt.

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