NACHHALTIG EINKAUFEN IM „EINZELHANDEL ZUM WOHLFÜLLEN“

ODER: WIE FUNKTIONIERT EIGENTLICH „ZERO WASTE“?

 

Du möchtest endlich nicht mehr darüber diskutieren müssen, wer denn nun den Müll runterbringt? Das ist auch sicherlich ein angenehmer Nebeneffekt, aber allein diese Kleinigkeit wird dich wahrscheinlich nicht davon überzeugen, deinen gesamten Lebenswandel zu überdenken…!? Wie sieht´s aber aus, wenn du an den kürzlich vor der sardinischen Küste gestrandeten, toten Wal denkst, der 22 Kilogramm Plastik im Bauch hatte? An die vielen Tonnen Müll, der jährlich aus unseren Wäldern „geborgen“ werden? An Mikroplastik in deinen Kosmetikprodukten? Bekommt der „Zero-Waste“-Gedanke da nicht eine vollkommen neue Bedeutung? Aber „zero“ – das ist „null“… Bist du bereit, dein Leben komplett zu ändern, so dass das gelingen kann?

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IMKEREI DOMKE – EIN REFUGIUM FÜR DIE BIENEN

ODER: TU WENIG UND BEKOMM VIEL ZURÜCK!

 

Was würdest du eigentlich von einer Gesellschaft halten, die freiwilligen, kostenlosen Arbeitern, die für sie freudig lebenswichtige Aufgaben erfüllen, nicht nur das Leben schwer macht, sondern diese willigen Helfer auch noch in Ihrer Existenz bedroht? Wahrscheinlich ebenso wenig wie ich. Das klingt doch absolut verrückt! Aber: Ausgerechnet wir sind diese wahnsinnige Gesellschaft, und die nicht nur sprichwörtlich fleißigen Bienchen unsere kostenlosen Arbeiter, denen wir das Leben unnötig schwer machen… Vielleicht hast du zum Frühstück auch ein Brötchen mit Honig gegessen und dabei ganz direkt von den Bienen profitiert, womöglich auch an sie gedacht. Viel wahrscheinlicher hast du aber ein Marmeladenbutter gemampft und natürlich nicht an Bienen gedacht, obwohl sowohl der Raps vom Öl im Brötchen als auch die Erdbeeren in der Marmelade direkt von den summenden Insekten bestäubt wurden, und du ohne sie vielleicht gar nichts zu essen gehabt hättest. Ich muss zugeben, vor meinem Besuch bei der „Imkerei Domke“ in Wadersloh-Diestedde war mir die Bedeutung der Bienen auch nicht völlig bewusst. Ich hatte nur gehört, dass die Versiegelung der Flächen und der Einsatz von Pestiziden ihnen das Leben schwer machen.

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DÜLMENER WILDPFERDE – INMITTEN DER HERDE

ODER: WIE DAS PFERD IN UNSER LANDESWAPPEN KAM…

 

Zuerst sind sie richtig sauer gewesen… Auf Geheiß der preußischen Regierung hatte der Graf von Spee 1.200 Mülheimer und 700 Duisburger zwangsverpflichtet, die Treiber bei der letzten großen Wildpferdejagd in Westfalen zu stellen. Schließlich ließen sie sich dann aber überzeugen, denn die freilaufenden Pferde verursachten enorme Schäden auf den Feldern und Äckern. Und so zogen insgesamt 2.600 Mann bewaffnet mit Trommeln, Hörnern und Rasseln an einem kalten Dezembermorgen 1814 aus in den Duisburger Wald und fingen die verbleibenden 256 Wildpferde ein. Es war vollbracht, der Mensch hatte den kompletten Lebensraum des Wildpferdes für sich erobert! Den kompletten Lebensraum? Nein! Eine unbeugsame Herde hörte nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten (oder wurde sie schlichtweg vergessen?):

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LECKERES AUS DEM GENUSSGARTEN „ÖKULLUS“

ODER: GENUSSVOLL MAL EBEN SCHNELL DIE WELT RETTEN…

 

Vorletzten Frühling habe ich eine ganze Menge Samen angesät, anschließend unzählige Pflänzchen (ich hatte nicht gedacht, dass aus allen was wird) von einem Topf in den nächstgrößeren umziehen lassen und am Ende des Sommers tatsächlich zwei formschöne, halbwegs schmackhafte Tomaten geerntet. Kurz gesagt: Das mache ich nie wieder! Ich hatte zwar einige Mühe investiert, aber offensichtlich nicht genug, um die Pflanzen mit den empfindlichen Früchten dann auch noch regelmäßig zu wässern und zwischen regengeschützten und sonnigen Plätzen hin und her zu tragen… Oder was auch immer ich hätte tun müssen, um an eine ergiebigere Ernte zu kommen… Mir fehlt eben die nötige Ahnung, aber die Idee vom gesunden Gemüse aus dem eigenen Garten begeistert mich immer noch! Umso mehr habe ich mich dann gefreut, als ich auf der „Veggienale“ das Konzept vom Genussgarten „Ökullus“ in Münster-Handorf entdeckte: Frisches Gemüse aus dem eigenen Biogarten, mit fachkundiger Hilfe angebaut.

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DIE „VEGGIENALE & FAIRGOODS 2019“: ÖKO MEETS VEGAN

ODER: KLEINE VERÄNDERUNGEN KÖNNEN VIEL BEWIRKEN!

 

Auch wenn man darüber streiten kann, ob diese Protest-Aktion unbedingt während der Schulzeit stattfinden muss: Inhaltlich hat die nachfolgende Generation ja recht, wenn sie mit Demonstrationen unter dem Hashtag „FridaysForFuture“ auf die Straße geht. Die Ausbeutung unseres Planeten kann so nicht weitergehen, wir alle müssen umdenken! Allerdings ist es gleichermaßen leicht wie unbefriedigend, gegen etwas zu sein… Viel konstruktiver ist es doch, für etwas zu sein, was man bestenfalls auch noch im eigenen Alltag umsetzen kann. Dafür braucht es natürlich Ideen und Konzepte. Aber man muss das Rad nicht mühsam neu erfinden – Ideen gibt es schon, wie ich auf der „Veggienale & Fairgoods 2019“ im Münster Congress Centrum Halle Münsterland feststellen konnte:

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